Wanduhren

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WANDUHREN

Die übereifrige Kündigung von Mark brachte dem Geschäftsmann eine saftige Vertragsstrafe wegen Nichteinhaltens der Rahmenbedingungen ein. Die Liebe machte Mark förmlich blind und er vergaß, dass die Regel des „Nichtsmüssens“ nicht außerhalb ihrer eigenen vier Wände galt. So verärgerte Mark seinen Arbeitgeber wegen seines Entschlusses und dieser reagierte mit einem riesigen Streit. Jetzt hatte Mark die Verantwortung, innerhalb weniger Wochen einen Betrag in Millionenhöhe zu erstatten. Diese Schuld lastete dem Geschäftsmann so schwer auf den Schultern, dass er die Tage und die Nächte in seinem Arbeitszimmer verbrachte und eine Lösung suchte, das Geld einzutreiben. Mark arbeite nun als Consultant und stand den Führungsebenen von Firmen und Konzernen für strategische Beratungen unterstützend zur Seite. Wichtig war ihm, dass er keine längeren Reisen mehr ohne Linda tätigen musste. Dennoch hatte er seinen Entschluss zu früh und zu unüberlegt gefasst. Die Glut des Feuers im Kamin drohte zu erlischen, es war bereits zwei Uhr in der Nacht, Mark stütze seinen Kopf zwischen den Händen und er starrte auf die Wanduhr. Das ticken der Wanduhr verankerte sich in Marks Kopf. Es war ein markantes Zeichen dafür, dass ihm förmlich die Zeit davon lief. In welchem Raum sich Mark auch befand, das Ticken der Wanduhr war ständig zu hören. Tick tack tick tack. Selbst die Versuche zu schlafen scheiterten darin, dass die Wanduhr Marks Träume heimsuchte. In dieser Nacht schlief Mark am Arbeitstisch ein, sein Kopf sank auf die Tischplatte, das Feuer im Kamin erlosch. Tick tack tick tack. Mark hörte das Ticken der Wanduhr pausenlos. Er wollte herausfinden wo das Geräusch herkam. Also machte er sich auf dem Weg und folgte dem Ticken. Zunächst betrat er einen kleinen Weg der in einen Wald hineinführte. Die Fährte auf die es ihn zog, sollte Mark in einen Wald führen, dessen Bäume so hoch waren, dass er die Krone nie zu sehen bekam. Um Mark herum befanden unzählige, riesige Stämme und der Pfad den Mark betrat wurde immer schmäler.

DAS TICKEN DER WANDUHR

Das Ticken der Wanduhr jedoch wurde immer lauter und immer lauter. Je weiter Mark den Pfad entlang lief desto mehr Stämme und Bäume sah er und sie bewegten sich als würden sie mit dem Wind schwingen. Doch die Schwingungen wurden so unkontrollierbar wild, dass Mark drohte von den Stämmen mitgerissen oder erschlagen zu werden. Mittlerweile war Mark von dem Weg abgekommen, doch das Ticken der Wanduhr wurde so unerträglich laut, dass es wie ein Tinitus in seinen Ohren stach. Tick tack tick tack. Mark kämpfte sich durch den Wald, die Stämme schubsten ihn herum, mit seinen Händen hielt sich Mark die Ohren zu, doch das Ticken der Wanduhr wurde lauter und lauter. Plötzlich hörte das Knatschen einer Tür oder so etwas. Ein Kuckuck sprang heraus und hakte Mark in die Nase. Es war die Wanduhr, die Mark suchte, nur in Form einer Kuckucksuhr. Sie war so groß wie ein Hochhaus und ihre Gewichte waren silberne Zapfen, die wild durch die Lüfte flogen. Das Gehäuse war schwarz mit blauem Glitter und mit silbernen und neongelben Rechtecken versehen. Auf der Wanduhr war ein schwarzer Vogel mit blauem Glitter und das Ziffernblatt war tiefschwarz. Die Ziffern waren nicht zu erkennen. Die Zeiger waren ebenfalls schwarz und sie liefen so schnell das Mark nur ihre Windschatten sehen konnte. Die Zeit rannte. Der Schmerz des lauten Tickens der Wanduhr in Marks Ohren war kaum auszuhalten. Sein Trommelfell drohte zu platzen. Die Zeiger drehten sich schneller und schneller, so dass das Uhrwerk der Wanduhr kollabierte und die Ziffern in alle Richtungen sprangen. Plötzlich aber waren es keine Ziffern mehr sondern Beträge, Summen, Zahlen in Millionenhöhe. Und diese Zahlen, die aus der Wanduhr flogen wie Kugeln aus einer Pistole, drohten Mark zu erschlagen. Mark versuchte die Zahlen mit seinen Armen abzuwehren, wild schlug er in die Luft und schrie und fürchtete um sein Leben. „Schatz, Schatz, wach auf!“ ertönte es plötzlich. Mark kam langsam zu sich. Er hatte geträumt. Linda umarmte ihren Ehemann behutsam von hinten, ihre Arme umklammerten seine Brust, sie küsste ihn auf den Kopf. „Es wird alles gut“, ermutigte Linda ihren Liebsten. Schweißgebadet rang Mark noch um Luft und suchte die Orientierung. Langsam kam er wieder runter. Tick tack tick tack machte die Wanduhr im Hintergrund als Mark aus seinem Bürostuhl springt, die Wanduhr von der Wand reißt, sie zu Boden wirft und verzweifelt auf ihr eintritt. Mark schrie, er trat, er kickte. Seine Nerven hatte er völlig verloren. Linda stand und beobachte ihren Mann mit betrübter Miene. Sie sorgte sich.

Als die Wanduhr völlig zerstört war, ließ Mark von ihr ab. Linda bereitete ihrem Mann einen Gin Tonic auf Eis und mit extra viel Limettensaft zu. So mochte er es. Sauer. Sie reichte ihm den Drink und das Ehepaar setzte sich vor den Kamin um eine Lösung zu finden.

Nach langen Stunden der Auseinandersetzung und Argumentation kam Linda eine Idee: „Ist es ist nicht das Wichtigste, dass wir zusammen sind und uns lieben? Warum verkaufen wir dann nicht die Villa?“

Ihr möchtet wissen, wie es mit Linda und Mark und ihrer geliebten Villa weitergeht? Dann kauft die schönen Produkte vom Heartelier, damit Sabine ihre Kategorien füllen und erweitern kann und somit auch die Geschichte fortführen kann. Es warten noch Spiegel und Rahmen und viele Kategorien mehr, die Sabine gerne für euch kreieren würde. Seid gedrückt! Vom Heartelier. handmade, heartfelt artwork xxxxxx

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